About Mezzi Muh-Miyake
Erzählen möchte ich die Geschichte eines Jungen (meine Geschichte), der mit seinen Eltern gerade von Wien, Floridsdorf nach Wien, Donaustadt gezogen ist. Neu in der Gegend kommt er nicht mit den jugendlichen Schülern eines aggressiv unterrichtenden Karatelehrers zurecht. Hinzukommt massives Übergewicht und der die Scheidung seiner Eltern. Als er nach einer Schulveranstaltung von einigen Jugendlichen dieses Karate-Dōjōs angegriffen wird, rettet ihn ein älterer Japaner (Mr. Kesuke Miyagi). Dieser stellt sich als ein Karate-Meister alter Schule heraus, der ihn auf zunächst recht unkonventionelle Weise (für die ich zunächst nur wenig Verständnis aufbringt) nicht nur in die technischen, sondern auch die philosophischen Aspekte des Karate einweiht und ihn darin unterrichtet. Im Verlaufe der Ausbildung werden Mr. Miyagi und er gute Freunde. Er lernte Katas und verschiedene Techniken, die er am Ende in einer Meisterschaftsveranstaltung unter Beweis stellen musste. Obwohl vonseiten des konkurrierenden Dojos mit sehr unfairen Methoden vorgegangen wird, gewann er letztlich das Turnier und hat sich damit den Respekt der anderen gesichert.
Mr. Kesuke Miyagi ist mittlerweile im Alter von 73 Jahren leider verstorben, deshalb führe ich sein Lebenswerk fort, fange Fliegen mit Eßstäbchen und rette leidenschaftlich Bonsais.
1984 wurde mein bisheriger Werdegang, vorallem aber die Höhen und Tiefen meines Lebens in stark modizifierter Form verfilmt. Unter dem Titel Karate-Kid erschien sogar eine Tetralogie. Rückblickend wird mir das Paradoxon meines tatsächlichen Geburtsjahres (1986) und dem Erscheinungsjahr des ersten Teils (1984) erst so richtig bewußt …
Beängstigend.
Würde ich nun als Kontrast zu obigem Lebenslauf erzählen, das ich Stefan heiße, aus Wien stamme und aktuell 23 Jahre alt bin und zu aller Verwunderung jemanden kenne, der jemanden kennt, der wiederum ein Auto hat – was würde das denn für einen nennenswerten Unterschied machen?
Richtig. Nämlich gar keinen! Und weil dem so ist, verbleibe ich mit illusionären Grüßen und fordere die Menscheit in provokativer Offensive zu mehr Selbstironie und vorallem viel mehr Vorstellungskraft im Sinne der Fantasie auf!
vorstellende Grüße
Mezzi Muh-Miyake
